Riegclmaschinen. ZZ7-
nach Frankreich verpflanzt worden. — Poppe HaNdb.d. Erf. 2Zc>.
Riegelmaschitten (Stcumpfstcickersn) zu Maschen, dirübers Kreuz laufen, hat man zuerst in Sachsen erfunden.— Poppe Gesch. d. Lechn. I. 476.
Riegeltverke. Künstliche Schloß- und Riegelwerke, wel-che die Thüren auf beiden Seiten öffnen und wieder ver-schließen, hat Hans Ehemann zu Nürnberg 1540 er-funden. — Kl. Chrom Nürnb. üz.
Riemenschneider, waren in Nürnberg schon 1404. —Kl. Chron. Nürnb. 27.
Rinderdarme. Die erste Fabrikanstalt der Zubereitungder Rinderdarme, zur Aufbewahrung der animalischenNahrungsmittel, ist zu Paris im Anfange des vorigenJahrh, durch eine« Spanier gegründet.— HermbstädtMus. U. 51.
Rindviehpest. Ein neues charakteristisches Zeichen der-selben, welches in Erosionen in der innern Maulhöhle,besonders um das Zahnfleisch und das Innere der Lippenherum besteht, hat der Mcdicinalralh Kausch in Mi-litsch entdeckt, und iZvy bekannt gemacht. — Husel.Journ. d. pract. Arzneyk. XXVIIk. z. S. 114.
Ringbauch, Bartfisch, Schm'alzfisch (lü^clopterusLipari« Istnn.). Diesen Fisch hat Dr. Johnson ent-deckt, aber Willughby zuerst bekannt gemacht. —Krünitz 6XXV. 15.
Ringelblume (Ealsuflula okfiolnaliz). Dies Krauthaben schon die Alten gekannt und wegen seines ganzspecifischen und durchdringenden Blumengeruchs geschätzt.Schon Matthiolus , der 1577 starb, rühmte es selbstgegen den Krebs. — Nachher wurde es, wie vieles Gutedes Alterthums, wieder vergessen. — Neuerlich hat derSchwede Westring es wieder dringend gegen Krebsge-schwüre empfohlen. — Westrings Erfahr, üb. d. Heil.