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gab aber vor, daß sie auf den Trümmern einer über einJahrh. schon bestandenen, und vor 120 Jahren erlosche-nen Berbrüderung, ihr neues Gehäude aufführte. Be-reits iürg erschien eine weitlauftige Entdeckung des Col-legii und dex Axiomen der erleuchteten BrüdergesellschaftEhristjan RosENkreuz, so daß man zweifeln muß,daß Johann Rose im Haag der Stifter der Gesell-schaft sey, wie einige behaupten wollen. Eher dürfteWalentin A-ndre.a. der Stifter gewesen seyn, der viel-leicht den, schon früher von Agrippa von Nettes-heim gestifteten Bund fortsetzen, wollte. Andere nehmenan, daß bereits vor 1470 mystische Gelehrte in eine Ge-sellschaft zusammentraten, und daß aus diesen, um daSgenannte Jahr, die alten Rosenkreuzer entstanden seyen.Die Rosenkreuzer trugen in ihren Versammlungen ein! gyldnes Ordensband, an welchem ein goldneS Kreuz miteiner Rose hing. — Gadicke Freymaurerlex, 415.,
! Ilosenlivorn'er, Rosenpiastex.. Eine großherzoglicheloskanische Goldmünze von Pistolengröße, welche Eos-mus IN. seit 1720 prägen ließ. — SchellenbergHandlex. II. 355. ,
Rosenorden. Ist von Franz Rudolph von Großingfür Frauenzimmer, und als eine Finanzspeculatiou fürsich, im Jahre 1784 gestiftet, aber seine BetrügereienHiebei hatten nur kurzen Bestand. Es gab zwei Grade,Freunde und Freundinnen, und Vertraute. Die Ver-sammlungen hießen, Rose halten. Großing gab einsFrau von Rosenwakd als Stift-erin, und sich als Se-rretair des Rosenordens aus. — Gä dicke Freymaurerlex.
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Rosinensyrup. Syrup auS gestoßenen und gekochtengroßen Rosinen zu bereiten, hat der Avotbeker Gnutschzuerst versucht. — Poppe Gesch. d. Tech». III. 166.Rosinfarbenkrtuzes-Schwestern, wurden ums Jahr