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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Sandußr. 375

von neuem berühmt geworden, aber schon in der erstenHalste des XVII. Jahrh, bekannt gewesen. Blumen-bach Handb. d. N. G. 9W Aufl. 654.

Sanduhr (5 B. 432). -David Rivaltus war dererste, welcher sich der Sanduhr des Archimedes beiastronomischen Beobachtungen bediente. Im X'I.Jahrh, trugen unter andern in Augsburg die StutzerSanduhren, welche auch Minuten gezeigt haben sollen,am Fuße unter dem Knie. Eins vortreffliche Sand-uhr, die auch Stunden und Minuten zeigte, erfand vor

vhngrfähr iOo Jahwn der Gras Pr'vsper in Frankreich .Nach und nach wurden sogar (bis auf Huygens Zeit)

- Sanduhren für den Gebrauch zur Sed eingerichtet. Al-bert erfand eine Sanduhr zur Findung der Meereslänge.

Poppe Gesch. d. Techn. II. 76. f.

Sängallettcn, Sanglekten, Schatterleinen, eine

Art gefärbtes Leinen, stammt aus St. Gallen in derSchweiz her (um 1792). Poppe Gesch. d. Techno!.I- 387-

Sanitats-Kochge schirr, s. Kupfernes Küchengeräthe.

S arbeitend ruhe, haben schon die alten Griechen gegessen.

Potter Arch. II. 669.

Sarkophag. Dieser Ausdruck, der auch von jedem Sargeoder Grabe gebraucht wird, hat seinen Ursprung daher:Wenn der Leichnam bei den Römern nicht verbrannt. wurde <s. Verbrennen der Todten), so legte man den-selben mit seinem ganzen Schmuck in einen Sarg, der' -gewöhnlich aus Stein gemacht war, wie der Sarg desNuma und des Hannibal. Bisweilen .verfertigteman-denselben aus Assi scbem ^S tein (von^ssos, oderAssus, einer Stadt im Trojanischen,, oder in Mysten)welcher den Körper, ausgenommen die Zähne, in 40Tagen-verzehrte, daher er LaroopksAus genannt wurde.

Adams röm. Alterth. (zte Aufl,) II. 314.