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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Schleim sacke. 589

Sch.lessso hl«, s- Schleifhebel,

Schleim sacke des menschlichen Körpers. Zu deren allge-meinen und besondern Erkenntniß, haben die Deutschen das meiste beigetragen. Diesem Verdienste hat I. Eh.Rosenmüllec durch gänzliche Umarbeitung des Mon-ro'scken Werks (Lpz. 1799) die Krone ausgesetzt, ---Reil Arch. s. d. Physiol. V. Z14.

Schloß (5 B. 446). Die dreimal schließenden, runden,sogenannten französischen Schlösser, die in derFolge so bekannt, und fälschlich für eine französische Er-findung gehalten wurden, bat Frey tag zu Gera in derersten Hälfte des XVlll. Zahch. erfunden. PoppeHandb. d. Erf. Z07.

Schlüssel.' Schon zu Homers Zeiten wurden die Thü-ren durch eine Art von Schlössern zugehalten. Indessenscheinen dies keine Schlösser mit Schlüsseln gewesenzu seyn. Die Schlüssel wurden wahrscheinlich spätervon den Laconiern, einem alten Volke Griechenlands , er-funden. Wenigstens nannten die Römer diejenigen Schlüs-sel lakonische Schlüssel, die einen dreizackigen. BartHütten. Römer und Griechen vervollkommneten die Schlüs-sel noch bedeutend. Die ältesten Schlüssel bestan-den aus einem Rohre, woran der Bart sitzt, das Rohrumfaßte beim Ausschließen den Dorn des Schlosses.Solche Schlüssel steht man noch jetzt an alten Thüren-,Schranken und Laden, und so sind auch noch die meistenSchlüssel an unsren Vvrlegeschlössern beschaffen. Vorunsren jetzigen, Schlüsseln ohne Rohr haben sie Vor-züge; denn die Schlösser, wozu sie gehören, können nichtgut mit einem andern Instrumente, als mit ihrem Schlüs»,sel geöffnet werden. Manche von diesen RohrschlüWnhatten auch, statt der cylindriscken Höhlung, eine drei-eckig», halbrunde, sechseckige, kvsenförmige, und andereGestalt. Der Sicherheit wegest schnist man den Bay an