298 Schuhe.
Niederfallen ließ, und späterhin errichtete, er sogar Dampf.
. Maschinen, womit er das rohe Bley sehr leickt in denThürmen emporwqnd. — Poppe Gesch. d. Teclm. II.
57g. — Die Bleyfabrikanten Ackermann und Marti»in .Paris haben vor einigen Jahren die Erfindung ge-macht, ganz rundes Jagdblcy zu verfertigen. — NeuesMag. all. neuen Erf. III. 263.
Schuhe (5 B. 454)- 3 m Jahr 1732 zeigte Peter Cam.per sehr zweckmäßig und mit mathematisch-physikalischenGründen, wie der Schuh eingerichtet seyn müsse, wenn erdem Fuße keinen Nachtheil stiften sollte. — Camperüber die.besten Schuhe. Wien . 1732. 3.
Schuhe ohne Nalh. Die Kunst, solche zu verfertigen,ist in Nordamerika erfunden. Bedford in Philadelphia soll vor etwa lv Jahren der Erfinder gewesen sey». VonNordamerika kam die Erfindung nach England, uriddurch den amerikanischen Eonsul B arnet schon vor meh-. rern Jahren nack Frankreich . Seit einigen Jahren ist^ sie auch in Deutschland, besonders in Bayern , ausgeübt. !In London hat ein Franzose, Bcünci, eine große Fa-brik von diesen Schuhen angelegt, welche das ganze eng- >lisch« Kriegsherr versorgt — -Mag. d. neuest. Erf.(Neue Folge.) Nro. 6. S 10. — s. Schuyntaschine.Schuh- oder Stiefelwichse. Eine eben so schön« undeinfache, wie die englische, hat der Apotheker Funke zuLinz am Rhein erfunden. — Hern, bist. Mus. Äl. iya.Schuhmaschine, Schusterfabrik. Der Franzose Brü-n«Ii hat in London eine Fabrik errichtet» in welcherSchuhe mittelst Maschinen gemacht werben. Ein Mensch ikann täglich 8 Paar stärk« Schuhe damit verfertigen.
Die Sohlen werden an bas'Oberleder Mit eisernen Nä-geln Und einer gewissen Art Niete befestigt. Bei denSchuhen für die Armee ist die ganze Sohle mit solchen !