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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Schwedische Tropfen. 40 L

leicht auch in England noch nicht bo Jahre besteht. InFrankreich ist dieselbe seit 1767 bekannt; und im Preuß.Schlesien wurden die ersten Destillationsöfen im Jahr1736 erbaut. Hesperus 1820. Nro 1. S. 45.

Schwedische Tropfen, Dieses auch hier in Quedlin-burg gar häufig mit Nutzen gebrauchte Elixir, wozu dasRecept sich in Vieler Handen befindet, rührt von derFamilie Uernest in Schweden , her, die viele Jahrhun-derte wegen ihres hohen Alters bekannt ist, und worun-ter einer 130 Jahre erreicht hatte. Nach dem Tode desschwedischen Leibarztes Uernest hat man das Recept

. unter seinen Handschriften gefunden, welches seit mehre-ren Jahrhunderten als ein Geheimniß bei der Familiegewesen war. Hübn er Physik. Tageb. l. 56 r.

Gchwefelather. Die merkwürdige Saure, welche sichbeim unsichtbaren Verbrennen vom Schwefeläther undAlkohol bildet, hat Humphry Davy zuerst wahrgenom-men. Durch Faraday sind einige Eigenschaften diesernetten Säure bekannter geworden. Sie hat den Namender Lampen saure. Gilbert Annal. L,XI. Z50.

Schwefelräucherung. Einen Apparat zu Schwefelräu-cherungen hat Dr. Galäs zu Paris erfunden, und Dr.de Carro in Wien verbessert. Bert. Nach r. vonSt. u. gel. S. 1819. Nro. 48. Eine Schwefel-raücherungs-Anstalt ist unter Leitung des Or. deCarro zu Wien errichtet. Hufel. Journ. d» pract.Arzneyk. Xl.V. 1. S. 94. s. Raucherungskasten.

Schweiß (5 B. 458). Daß im Schweiße Phosporsäure-'sey, hat Berthollet zuerst beobachtet. - Beispiele vonphosphorescirendeM Schweiße finden sich schon in den Lot»blat. cur. V. s,. zzs.- wo Joh. Fr» Henkel derglei-chen beobachtet hat, Vergl. Ereil neues chem. Archiv»II. 29 lt

Lchweizerische Promenade und Ringelspiel. Die

ll. Suppl, B. s6