Seidenmühle. 40g
lein, u. a. noch viel Verbesserungen angebracht. — D ästa. a. O. — Poppe Gcsch. d. Tecbn. I. 4Z0.
Seidenkaninchen, soll ein Herr v. Meyers bach voretwa 60 Jahren von London nach Franken gebrachthaben. — Poppe Gesch. d. Techn !. 478.
Sei denmühle (5 B. 467). Die Erfindung der daselbstgedachten, von einem Italiener in Bologna erfunden seynsollenden Seidenmühle, die auch Seidenzwirnmühle,S ei d enfilatori«in genannt wird, wird gemeiniglichins Jahr 1282 gesetzt: Poppe Gesch. d. Technol.
I. 4)6-
Seidenraupe (5 B. 464). Aristoteles war der ersteGrieche, der nicht blos die Verwandlung der Seidenraupebeschrieb, sondern auch hinzufügte, daß das Gespinnst die-ses Jnsecks von Weibern'abgewickelt werde, um hernachein Zeug daraus zu machen. — Poppe Handb. d. Erst22z. — Das Todten der Raupe geschahe in frühern Zei-ten durch die Hitze eines Backofens. Vor einigen Jah-ren erfand der Franzose Chaussier eine andere beque-mere Tödtungsart, nämlich durch nahe gelegtes, in Ter-pentinöl oetränktes Papier. Das. a. a. D.
Seidenstoffe. Einen Mechanismus, ü Is äsaquarts ge-nannt, welcher zur Fabrication der Seidenstoffe angewandtzu werden fähig ist, hat Breton zu Lyon 1315 erfun-den, und 1317 verbessert. — Prechtl Jahrb. d. pol.Inst. I. 491.
Seidenzwirnmühle, Seidenfilatorium, s.'Seiden-mühle.
Seife aus Baumschwammen, s. Baumschwamme.
Seifenspiritus ist zuerst um 1770 in der Seifenfabrikzu Pforten, in der Niederlausttz verfertigt, und von derLeipziger meine. Facultät als ein specifisches Mittel inallen Arten von Verwundungen, Quetschungen, Gicht-