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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Sieden

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gende her, da im Jahr Christi ZZi sieben christliche Mü-der aus der Stadt Ephesüs, um der Verfolgung unterdem Kaiser'Dccius zu entgehen, mit etwas Lebensrnit-teln in eine Felsenhöhle geflüchtet seyn sollen. S>e wur-den entdeckt, und lebendig darin vermauert. Erst nach155 Jahren, unter dem Kaiser Theodosius , warddiese Höhle zufällig eröffnet, und die 7 Emigranten ka-men wieder lebendig aus Licht. Der Kalcndername heißtalso eigentlich die sieben Schläfer, und nicht derSiebenschläfer. Wagener Anecdotenlex. 189.

Sieden (4B. 115). Ein Verfahren, vermittelst dessenman zwei vereinigte Kessel, und ein «höheres Gefäß insSieden versetzen kann, hat der Franzose Bayeul 1817erfunden. Prechtl Jahrb. d. pol. Jnstit. I. 490.

Siegelpresse. Eine neue Comptoir-Siegelpresse, hatder Opticus Hoffmann in Leipzig erfunden. NeüesMag. all. neuen Erf. HI. 215.

Siegesthaler. Sind Denkmünzen auf erfochtene Siege >zu Wasser und zu Lande. Einer der ältesten ist derösterreichische von 1546 auf die erste Trennung des Schmal-kaldischen Bundes. Schellenberg Handl. II. 412.

Silber, künstliches, s. Argyrophan.

Silberähnliches Metall, welches aus 32 Loth desreinsten Zinnes und 4 Loth Glockengut bereitet wird, hatder Franzose Tournu erfunden. Hermbstädt Mus.

II. 191.

Silberling. War bei den Hebräern der Nawe einesGold- und Silbergewichts; dann auch der Name frem- 'der Münzen, welche so viel am Gewichte enthielten. Dieälteste Spur von diesem Gelde kommt 1 B. Mss. 20,

16 . vor, da Abimelech dem Abraham 1000 Silberlingeschenkte. Ihr Werth wird im Allgemeinen z'u 12 Gro-schen angenommen. SchelleNberg Händl. II. 414.

Eilberplattrrung. Diese soll ein Spotet Hu Wir-