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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Silberprobierer. 4rr

mingham in -er ersten Hälfte des XVIII. Jahrh, erfun-den, und diese Kunst auf mancherley Eß- und Trinkge-schicre, auch auf Knöpfe, Leuchter, Schnallen, Beschlägeu. dgl. angewendet haben. Der Engländer Haneock zuSheffield verbesserte 1758 manches an dieser Kunst, so,daß die silberplaltirten Waaren bald wie Waaren aussolidem Silber aussahen, --- Pappe Handb. d. Erf.138. 294.

Silberprobierer. Dergleichen gab es in Nürnberg schon1387. — Kleine Ehcon. Nürnb, 2z. '

Silberweiße Metallcomposition, s. Metallmischung.

Silke en. Ein Zeug, das, wegen seines seidenartigen An-sehens diesen Namen bekam, hat Charles Taylor imJahre 1779 erfunden. — Pappe Gesch. d. Techn. I. 332.

Siryilor (4 B. 119). Ein neues Similor, welches aus1 Pfund Gahrkupfer, 4 Loth' Messing und 6 Loth rei-nem Zink bereitet wird, hat der Franzose Tournu er.

§ funden. — Hermbstädt Mus. II. 191.

, Sinngedicht, s. Epigramm.

j Singen der Schüler durch die Gassen, kam in Nürn-berg 1536 aus. — Kl. Ehron. Nürnb. 74.

Ekelet (5 B. 479). Ein eisernes Skelet, an Welchemzugleich die Venen, Arterien, Nerven und lymphatische»Gefäße, nach ihrer natütlichen Lage zu sehen waren, hatPeter Hoffmann, ein schwedischer Anatomiker (gest.1632), verfertigt. — Kestner med. Gel. Lex. 410.

8 msc:L (engl.). Der Name eines zerstöhrenden Fahrzeugs,dessen sich die Engländer 1304 gegen die Franzosen be-dienten. — Sckellenberg Handlex. II. 42s.

Smalkaldäsche Artikel, sind von Dr. Luther im I.1537 auf dem Conpent der protestirenden Stande zuSmalkalden aufgesetzt. — ksimm. Irist. Ilr. III. 44.

Smalkaldischer Bund, ist im Jahre 1530 zu Smal-kalden auf Veranlassung des mit anwesenden Kuhrfürsten