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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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4r4 Sparherde.

Sparherde, zur Verminderung der ungeheuren Holzver-schwendung beim Küchenfeuer auf offenem Herde, hat derGraf von Rumford erfunden. Poppe Handb. drErf. 126.

Spazierstock (4 B. izs). Einen Spazierstock, welchereine Pistole, Pulver, Kugeln, ein Schrauben-Teleskop,Feder, Dinle, Papier, Bleystift, Federmesser und Weckzeuge zum Zeichnen enthalt, hat Heinr. Wilh. Rän-der Klefi, aus der Grafschaft Middlcssex vor 4813 er-funden. Hermbstädt Museum. VI. 121.

Speckgeschwülste (Sackgeschwülste). Eine neue Me-thode, solche vermittelst eines durch dieselben gezogenen ,Haarseils zu heile», hat der Pros. Jos. Wimmer zuGratz erfunden, und 1795 bekannt gemacht. Jourriih. Erf. III. 12. S. i2o.

Fxscikiorrm^ cvxdalicum, hat Joh. Michaeli-(geb. 1606, gest. 1667) erfunden. ksirnw. brüt.

Ut. VI. 791.

Speichelsurrogat beym Spinnen. Es ist. bekannh !daß die Spinnerinnen den Faden, den sie drehen., mitihrem Speichel befeuchten. Daß dies der Gesundheit nicht.Vortheilhaft seyn könne, ist zu begreifen. 'Man hat daherschon vor mehr als zo Jahren kleine Gefäße mit Was-ser an das Spinnrad zu befestigen gesucht. Da aber dochder Speichel dem Faden weit bessere Eigenschaften mit-theilen soll, als das Wasser, so behielt dessen Gebrauchnoch immer den Vorzug- Im Jahre 179z schlug Je-mand, der viele Experimente darüber angestellt hatte, denSchleim der. gekochten Schwarzwurzel (Sz-mpli^tumvkÜL.) vor, einer Pflanze, die man auf sumpfigen Wie-sen, an Gräben, Bächen, Wällen, rc. sehr häufig an-trifft. Einige Spinnerinnen machten von diesem Schleimein eben der Art, wie mit dem Wasser, Anwendung. Einefleißige Spinnerinn verbrauchte täglich gegen s bis ir