Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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4rö Spiel.

Stephan Blankard ein Speiß- und Tischbüch-lein, welches seiner Vollständigkeit und Nützlichkeit we-gen von Dr. Georg von Keyl aus dem Holländischenins Deutsche übersetzt, und 1705 zu Hannover in 8. her,ausgegeben worden. Stolle Hist. d. med. Gel. 835bis 8yo. Vergl. Diätetik. 1 B. 270.

Spiel (4 B. ,43). Einen algebraischen Tractat über dieBerechnung der Gewinne im Spiele, hat Christ. Hup-gens 1657 geschrieben. Eichhorn Gesch. d. Lit. III.2. S. 970.

Spielende Harmonika, s. Harmonika.

Spiegel (4 B. 138). Schon zu Plinius Zeiten warenTrinkgefäße üblich, die inwendig viele Vertiefungenund Spiegelflüchen hatten, worin sich der Trinkende viel-fach erblickte. (Plin. bl. 33, 9) Auch hatten dieAlten schon ganz mit Metall-Spiegeln ausgesetzteZimmer. Beckm. Erf. III. 273/ Die allermeistenSpiegel-scheinen aus Silber gemacht gewesen zu seyn;aber die silberne Platte, oder das polirke Silberblech,-istvhnftreilig sehr dünne gewesen; Das. 273. Die Mi-schung von Küpfer und Zinn , aus welcher lange Zeitdie meisten Spiegel gemacht zu seyn scheinen, ist schondem Aristoteles bekannt gewesen/ Das. 284. AmSpiegel hing gewöhnlich ein Schwamm und zerriebenerBim st ein, womit man dergleichen Spiegel, die baldanliefen, abzureiben pflegte. Da diese Unbequemlichkeitbei den silbernen Spiegeln geringer war, so habe»diese deswegen jene wahrscheinlich verdrängt. Das. 236.Nach Seneca, Plutarch , Quiütilian u, a, gab esauch damals schon Spiegel, die so groß waren, baß mansich ganz darin sehen konnte, und dies waren wahrschein-lich polirte SilberplatteN. D a s. 291, Außer den Me-tallen haben die Alten auch Steine zu Spiegeln verar-beitet. Plinius (36, 26) lobt in dieser Hinsicht den