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vbsidianischen Stein, oder den sogenannten islän-dischen Achat. — Die Amerikaner hatten vor der Ent-deckung dieses Welttheils durch die Europäer, schon Spie-gel, wovon einige aus der schwarzen, etwas durchsichtigen,glasickten Lava gemacht waren, welche die Spanier G a l-linazo, Gallinace nennen, und mit dem vbsidianischenStein einerlei ist. Daraus haben die Peruaner ebene,hohle und erhabene Spiegel gemacht. — Beckm. a. a.O. 299. Die ersten gebräuchlichen Glasspiegel schei-nen Nachahmungen des obsidianischen Steins, ein schwarzgefärbtes Glas, und hernach eine Glastafel mit einerschwarzen Unterlage gewesen zu seyn. Viel später hatman die noch glühende Glasblase inwendig mit Bley,oder einer metallischen Mischung übergössen, und nochspäter, und wie mir es scheint, zuerst zu Murano , hatman Glastafeln mit dem Amalgams von Zinn undQuecksilber belegt. Die neueste Verbesserung ist dasGießen der Glastafeln, und die allecneueste, die Kunst,eben so große Tafeln, ohne die kostbaren und mißlichenAnstalten, welche das Gießen erfordert, durch Blasenund Strecken zu machen. Daß auf der Glashütte zuSidon gläserne Spiegel gemacht worden, ist ohne Zwei«fel; aber wie sie gemacht worden, ist unbekannt; auchscheinen es nur Versuche gewesen zu seyn; denn vonPliniuS bis zum Xlll. Jahrh, kennt man keine sichereSpur von Glasspiegeln; seit der Zeit aber kommen siehurch alle Jahrhunderte vor. Das 304. Zu den ältestenSchriftstellern aus diesem Zeitalter, über diesen Gegen-stand, gehören Johannes Pickhain, oder Peccüm,ein engl. Franciscaner-Mönch (gest. 1292), ViNrentiuSBellovacensis, ein französ. Dominicaner-Mönch ausBeauvais (gest. 1264)- Roger Bacs (getzi 1214, gest.1294). Antonius von Padua (geb. ttyss, gest.!2gi),Nicephorus Grrgvrüs (gest, um 1359), U. a. m.
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