Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
419
JPEG-Download
 

Spiegekcabinet. 419

Spiegelglases hatte er schon um 1733 erfunden. —Poppe Gesck. d. Technol. 111 . zül. f.

Spiegelcabinet, Sp i eg elka sten: Diesen Namengiebt man allen mit Wanden umschlossenen Maumcn, inwelchen mehrere Planspiegel angebracht sind, daß sie djeBilder der Gegenstände vervielfältigen. Die Gesetze die-ser Vervielfältigung, und wie sie sich kurz und allgemeinfinden lassen, hak zue st Kastner 1757 genau gezeigt. —Gehler. IV. izz. Vergi. Kaleidoskop.

Spiegelfabrik. Murano ist gleichsam als die Mutteraller übrigen Spiegelsabrcken in Europa anzusehen. Biszum Ende des XVII. Jahrh, war sie es fast allein, dieihre Spiegel nach allen Theilen von Europa , und nachOst- und Westindien schickte. — In Frankreich machteman schon 1634 mit Errichtung von Spiegelhütten denAnfang» und Epstach« Grand mont hatte dazu einPrivilegium erhalten, doch geriekh das ganze Unternehmenbald wieder ins Stocken; und in der Folge würden an-dere Fabriken errichtet. Die erste Spiegelfabrik inDeutschland befand sich zu Nürnberg , und der ersteUnternehmer derselben, war der Directorial-Consulent Or.Schober r-or. — Zech war der erste Bildhauer inNürnberg , welcher Spiegelrahmen mit Verzierungenschnitt; Brandhof in Fürth , der erste Maler undBergolder, der die Zierraihen noch weiter ausbildete. —Die Spiegelfabrik zu Neustadt an der Doss« in derMitttlmark ist 1695 von einem Holländer Hans Hein-rich van Moor angelegt. — Die Fabrik zu Amelieth.im Hannoverischen Amte Niennover, gründete vor etlichenund 40 Jahren der Kaufmann Eckard in Münden ,nachmaliger Baron von Eckard stein in Berlin . —Zu Bceslau legte ein gewisser Markus Hauck ausFürth 1785. eine Spiegelfabrik an, u. s. w, — P vPPSGesch. d. Lechn. 349 b>s güo»