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Spiegel zu belegen.
Sgriegelk asten, s. Spiegelcabinet.
Spiegelrahmen, s. Spiegelfabrik.
Spiegel zu b el egen. Eine neue Methode^ hat Leo-nard in Verea erfunden. — Hermbst. Mus. li. 77»
Spieße. So nannte man ehemals die BrandenburgischenSechser von 1661 bis 1700, welche auf der Vorderseiteden gekrönten ausgebreiteten Adler mit dem Scepter imBrustschilde führten. Seit 1710 wurde zwar die Brustdes Adlers mit k' R. bezeichnet, und nachher blieb auchder Adler weg. Aber der Name hat sich, besonders inHalle und Jena , bis jetzt erhalten. — Schellende rgHandlex. II. 435.
Spin n n aus. Im Jahre 1588 erging zu Nürnberg eineVerordnung wegen des Gassenbetlelns, nach welcherKinder, die auf dem Betteln betreten würden, rn daSSiechhaus auf dem Neuenbau gebracht, und daselbst zumSpinnen angehalten werden sollten; daher erhielt es denNamen: Spinnhaus. — Kl. Ehron. Nürnb. 74.
Spinnmaschine (4B. 149). Da die ersten Spinnma-schinen nur Projekte blieben, und vermuthlich auch sehrunvollkommen eingerichtet waren, so kann man wol mitRecht den Engländer Richard Arkwright als de»wahren Erfinder derselben ansehen. Er ließ sich mit sei-ner Erfindung, wofür er 1776 auf 12 Jahre ein Patenterhalten hatte, zu Nottingham nieder, und starb imJahre 1792. — Poppe Handb. d. Erf. 135.—7 DieEngländer Morgham, Massey, Torton, Bauwens,und andere; die Franzosen Barnoville, Delaitre,Pouchet, Lelievre, Pecrier, Linard.rc.; die Deut-schen. Weiß in Langensalze, Urban in Jever , Deliusjn Natingen, in der Grafschaft Mark , Bockmölle zuElberseld, Trautwein zu Neuwied , u. a. m. haben nach-her noch verschiedene Mechanismen bei den Spinnmaschi-nen angebracht. — Das, 186.