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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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446 Talglichte.

John Whitley erfunden. Poppe Gesch. d. Techn.

III. i6.

Talglichter (Z B. 51z). Scheinen im XII. Jahrh, auf»gekommen zu seyn. Im Xlll. wurden sie noch zum über-triebenen Luxus gerechnet. Die ersten wurden eben sowolgezogen, wie die ersten Wachslichter. Das Gießenher Lichter ist eine neuere Erfindung, die nicht über dasXVII. Jahrh, hinauszugehen scheint. Die ersten Lichter-formen waren von Blech, oder von Glas. PoppeGesch. d. Technol. III. 27. f. s. Licktformen (2 B. Z58). mit Wachs plattirte, hat der Eyglänher

White erfunden. Hermbst. Rathg. 111 . 164.Talkerde, Hoppische, Geraische, ist von Joh. Tob.Hoppe, Specereyhändler zu Gera , daselbst entdeckt, undihr Gebrauch für Maler, rc. 1745 beschrieben. Bepk»Sammt. IX. 486.

Tanzkrankheit (4 B. 2l8). Vergl. Veitstanz.

Tapeten (4 B. 219). Die Kunst, Teppicheund Tapetenzu machen, ist im Morgenkande entsprungen. Die Baby-lonier verstanden solche vorzüglich gut, und werden daherauch oft als die Erfinder derselben angegeben. Sie ver-standen auch schon die Kunst, allerlei Figuren, Landschaf-ten von verschiedener Farbe, u dgl. in die Zeuge mit hin-«inzuweben. In neuern Zeiten sind besonders in der Pro«vinz Dukala viel dergleichen Tapeten und Teppiche ge-macht, die dort Scherbia und Katlsa heißen,, undnach dem Gewichte verkauft werden. Das erste Land,wohin sich die orientalische Tapelenweberey zuerst verpflanzthat, ist gewiß Frankreich , wohin sie bei dem Einbruch derSaracenen, zur Zeit Carl Martells, durch einen We-her gebracht seyn sollen; daher der Name point rsrrsLin, rc.Am Ende des XVI, Jahrhundert vervollkommnet« eingewisser Peter Düpont diese Tapetenmackerey sehr,wurde deshalb von Heinrich LV. gegen rüos zum Hof«