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schleiß gefaßt, unter Leitung des Taubstummen Hugovon Schütz , und zweier anderer Lehrer, in dem Städt-chen Camberg eine Taubstummen-Anstalt zu errichten.
— Das. S. 2oü. — Herr Pfingsten, Vorsteher VeSTaubstummen-Jnstituts zu Kiel , hat eine Gefühls-sprache erfunden, um sich den Taubstummen auch imFinstern verständlich zu machen; und einen Telegra-phen, durch den sie auf eine neue Weise dem Staatenützlich werden. — He/perus 1820. Nro. i. S. zr.
— Herr Eschke, Lehrer der Taubstummen in Berlin ,hat die Bemerkung gemacht, daß manche Taube- währendeines starken Geräusches leicht und gut hören, z. B.wenn eine Trommel gerührt/ oder eine Trompete geblasenwird, weil die dadurch erweckte Fibration das Organ inThätigkeit seHt. — Das. am a. O. — -In Weimar ist ein taubstummer Mensck von 13 bis 19 Jahren, derdeswegen als eine Merkwürdigkeit angeführt wird-, weilman an ihm ein Beispiel hat, wie die Kunst, Taubstum-me zu unterrichten, fast überall auf gleiche Weise erfun-den wird. Es ist ein elternloser Mensch, welchen dieFrau, bei welcher er von dem Waiseninstitut vor tzJahren in Erziehung und Pflege gethan war, mit Hülfeihrer Töchter, ohne je etwas von der Art und Weise,Taubstumme zu unterrichten, erlernt zu haben, so weitgebracht hat. daß er nicht allein durch Zeichen mit An-dern verkehren, sondern auch deutlich sprechen kann. Da-bei hat er nun lesen, schreibest, und recht artig zeichnengelernt. — Oppos. Bl. i8t8 S 1931. —Die Kunst,den Taubstummen durch die Galvanisation den Slstst deSGehörS herzustellen, hat der Apotheker Sprenger inZever zuerst ausgeübt. — f Wölke Nachr. von den zuJever durch die Galvnni-Vsltaische Gehörgebekunst be-glückten Taubstummen, rc. Oldenb. I8VÄ. ^ Die besteMethode, Taubstumme zu unterrichten, hat der Director