Tropfgläser. 465
Tropfgläser. Joseph Carl Schuster, Apotheker zuTyrnau in Ungarn , hat zum Gebrauch in Apotheken, beistark wirkenden Arzeneyen, als lincmra opü, L,su6.liguiä, oto. Tropfgläser erfunden, die wegen ihrerEinfachheit, bestimmten Sicherheit (da nie mehr als EinTropfen herabfallen kann, jeder Tropfen gleich groß undschwer) und wegen der, in geringerer Quantität dazu ver-wendbaren Flüssigkeit, vielleicht vor allen bisher bekann-ten Hülfsmitteln dieser Art den Vorzug und allgemeineEmpfehlung verdienen. — Hall. allg. Llt. Zeit. igtS.
! Nro. 271. S. 471.
Tubular-Pendel, welches alle Eigenschaften des rostför-migen hat, doch fester ist, und sich weniger ruckweise ver-ändert, hat der mathem. Jnstcumentenmacher Edw.Troughton in London erfunden. — Gilbert Annal.XXV. 255.
Tscheboksarsche Lechfiguren, s. Lechfiguren.
Tuchfärber, englische, kamen um 1570 aus den Nieter-- landen nach Nürnberg , und wurde ihnen daselbst älletVorschub gethan, und ihnen Häuser gebauet und einge-geben. — Kl. Chron. Nücnb. 70.
Tuchhalle. Die Anlegung der Tuchhalle » in Vorkshitetrug zur Vervollkommnung der englischen Wollenmanu-factur sehr viel bei. Da der Tuchmacher, welcher sonst altden gewöhnlichen Markttagen das Tuch auf freier Straßezum Verkauf ausstellte, es oft mit Schäden verkaufe»mußte, wenn er es nicht wieder zurücknehmen wollte, sowürde, Mit Genehmigung des Parlaments, zu Lceds dieerste Tuchhalle aufgebaut. Eine zweite, in der Folge da-selbst angelegte, vorzüglich zUM Niederlegen und Handel»des weißen ungefärbten TUchs, bestimmte Halle, würbedie weiße Tuchhalle genannt, und jene erste hießnun die couleurte Tuchhalle, In deM Dorfe Hu-th ersfield wurde ebenfalls eine Tuchhalle angelegt, und
lll. Suppl, B. Hy