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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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47» Unüberwindlichst.

Engländer um eben diese Zeit gegeben. — GilbertAnnal. XXVIll. 244. s. Mädchen.

Unüberwindlichst. Im Jahre 1548 wurde der Kanzleyzu Nürnberg durch den Rath anbefohlen, dem Kaiserkünftig das Prädicat Unüberwindlicher zugeben, wel-ches bis dahin nicht im Gebrauch gewesen. — Kl. Chron.Nürnb. 65.

Unverbrennlich« Leinwand. Die unvsrbrennliche Lein-wand der alten Indianer war bekanntlich aus einem fase-rigten Mineral, dem Asbest, oder Amianth, gewebt.Nach Plinius wurden daraus Stcrbekleider für Könige,und Tischtücher verfertigt, die durchs Feuer gereinigt wer,den konnten. Ein Italiener machte vor einigen Jahrender patriotischen Gesellschaft zu Oviedo ein Mittel be-kannt, den Asbest zu spinnen. — Poppe Handb. d.Erf. 22i. s. Amianth. Douillard und Mary zuNantes haben dorr in der Amtswohnung des Prafecte»und in dessen Gegenwart Leinwand und Stricke, welchesie auf eine besondere Art präparirt hatten, mit der Ver-sicherung producirt, daß solche unverbrennlich befundenwerden würden; und wirklich verkohlten sie auch nur, alssie über brennende Kerzen gehalten wurden, ohne inFlammen zu geratden, und verkohlten auch nicht weiter,als.die Lichkflammen der Kerzen sie berührten. — Ber-lin . Nackr. v. St. u. gel. S. 1820. Nro. 28.

Unverbrennli chkeit. Ein Mittel, die Glieder des mensch-lichen Körpers, Kleidungsstücke, u. dgl. in einem gewisse»Grade unverbrennlich zu machen, hat Rog er erfunden.Neues Mag. all. neuen Erf. M 235.

Unverweslichkeit der Leichname. Der Obermedicmal-rath und Sladtphysikus vr. AZelper'zu Berlin hat zu-erst die Bemerkung gemacht, daß die durch Arsenik vergifteten Leichname der Fäulniß und Verwesung wider-