Uranien,
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ständen, und in eine mumienartige Materie übergingen.— Hufeland Journ. d. pr. Arzneyk. XVI. i. S. rzo.
Uranion, ein musikalisches Instrument, hat I. D- Busch-mann in Nordhausen erfunden. — Der Gesellschaf-ter. i8l8- Nro. y2. S. 363.
Urin (5 B. 536). Daß Hippocrates schon von derUroscopie Gebrauch gemacht habe, erzieht sich wenigstensaus den, ihm beigelegten Schriften; doch hat er nichtsausführliches davon hinterlassen. Auch Galenus hatnicht besonders darüber geschrieben, obgleich in seinenSchriften viele Bemerkungen, und daß er aus der Uro-scopie viel gemacht habe, über diesen Gegenstand anzu--treffen sind. Leo Noganus soll in einem 157g zuVenedig herausgekommcnsn Werke, die in den Schriftendes Hippocrates und Galenus zerstreueten Stellenvon dem Urin, in Ordnung gebracht haben. — Unter dengriechischen Aerzten, deren Schriften noch vorhandensind, wird Palladius Jatrosophista für den ältestengehalten, der einen besondern Traktat vom Urin geschrie-ben hak; Hoch hat schon vor diesem Magnus Jatvo,sophista 'ein eigenes Buch darüber geschrieben; dieserwar ein Schüler des Zeno in Alexandrien , und lehrteim IV. Jahrh, die Medicin. Alexander TrallianuS suchte nachher die Uroscopie in bessere Verfassung zu brin-gen. Es sind aber alle hiervon geschriebene Werke, bisaufeinige Bogen vopi Theophilus Protospatarius,schon langst verloren gegangen. Vorzüglich hat Aktua-rius, ein Arzt des XIII. Jahrh, sich es recht ernstlichangelegen seyn lassen, diesen Theil der Semiologie um-ständlich zu untersuchen, und sehr viel daraus gemacht.Bei den Arabern wurde dqs Wasserbesehen eifri-ger, als bei den Griechen, getrieben, und sie bedientensich dieses Mittels, um leichtgläubige Menschen destomehr, und mit desto größerm Schein, von ihren Weissa-