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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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476 Vehm-Gericht.

genannten vegetabilischen Hutmanufaetur Anlaß.— Povpe Gesch. d. Techn. II. 3Ü7.

Dehm-Gericht. Ein Gericht bei den alten Deutschen,welches auch das westphäliscke Gericht heißt, weildessen Gericht hauptsächlich in Westphalen war, soll sichvon Carl dem Großen Herschreiben. Am XIV. Jahr-hundert kamen diese Gerichte besonders empor, da dieBischöfe die CriminalgerichtSbarkeit an sich zu ziehen such-ten. — Stolle Hist. d. jurist. Gel, 312.

.Veitstanz. Dessen geschiehet bereits bei den älter»Schriftstellern Erwähnung. Schon Bz 0 vius und 'R a y-nold erzählen, daß in den Jahren 1374 in "Deutschland zum erstenmale eine Krankheit epidemisch herrschte, die inden sonderbarsten Bewegungen des Körpers, den Bewe-gungen eines Tänzers, ähnlich, bestand, und den NamenVeitstanz erhalten habe, weil St. Veit, ein-Schutz-hciliger des Klosters Corvey , nach Aussage seiner Prie-ster, vermögend wäre, solche Kranken, wenn sie ihnmit Opfern und Fasten versöhnten, davon zu befreien,und die Speculal,ion der Priester diese Meinungbald unter dem Volke zu begründen suchte. — Wage-. ner Anecdotenlex. 221. Hufel. Joucn. d. prakt. Arz-. «eyk. XXVI. z. S. 74. s. Tanzkravkheit. Tarantelbiß.Velocipede, s. Fahrmaschine.

Velverets. Eine Art starke, dem Barchent ähnlicheZeuge, sind in England im Jahr 1762 erschienen; undeinige Jahre später in Manchester die Velveteens,welche John Wilson erfand. Da diese aus Man-chester herstammcnden Zeuge in ganz Europa besonders zuKleidungsstücken der Männer so ungemejnen Beifall fan-den, so erhielten sie vorzugsweise den Namen Manche-ster (vergl. 3 B. zi). Pöchpe Handb. d. Erf. 176.Venen, s. Arterien.

Venerische Krankheit (Z B. 538). Ein neues Mittel