478 Verdampfung.
^ der erste aus dem patricischen Geschlechte der Cor-nelier» welcher verbrannt wurde. Plinzus leitet denUrsprung der Gewohnheit, die Todten zu verbrennen,bei -den Römern von der Ursach ab, weil sie in Erfah-rung gebracht halten, daß die Körper der, in auswärtigenKriegen erschlagenen Bürger von den Feinden wieder aus-gegraben worden. Die Philosophen der Jndier, 6)rnno.soxdistse genannt, verbrannten sich gewöhnlich noch beiihrem Leben selbst; wie dies z. B. Calanus in Gegen-wart Alexanders, und Zarmarus zu Aihen, alssich Augustus daselbst befand, gethan haben. Unterden Kaisern wurde das Verbrennen der Todten fast all-gemein. Aber in der Folge,, als das Christenthum ein-geführt wurde, kam diese Gewohnheit nach und nach ab,und hörte gegen das Ende des IV. christlichen Jahrhun-derts gänzlich auf. — Adams röm. Alrerth. (z. Äufl.)H 291.
Verdampfung. Einen zur Verdampfung des SyrupSund anderer Flüssigkeiten bei 40 Grad Reaumur geeig-neten Apparat, hat E.tienne Berlin zu Paris 1317erfunden. — Precktl Jahrb. d. pol. Inst. t. 490.
Vergleichende Anatomie. Die erste allgemeine vollstän-dige vergleichende Anatomie verdanken wir zwarden Engländern, und zwar Monro's Lssszi ou com-
, Psrstivs gngtomzr, 1744, weiche von Sue 1788 in'sFranzösische übersetzt wurde. Die Italiener haben manchewichtige Verträge dazu geliefert. Die Deutschen undHolländer haben viele streitige Punkte in's Reine gebracht,und in neuern Zeiten haben besonders die Vorlesungeneines Blumenback in Göklingen, eines Ludwig inLeipzig, eines Trevirani in Pavia , eines Harwood inCambridge über diesen so interessanten Theil der Natur-geschichte viel dazu beigetragen, den Werth dieser Wissen-schaft zu erhöhen. Aber die erste öffentliche Lehr-