494 Wasserdichte Hüte.
Wasserdichte Hüte. Eine neue Metbode, Hüte vonHaaren, Wolle oder Seide, ganz wasserdicht zu machen,so daß sie in jedem Weiter und Klima ihre Form behal-ten, indem sie ihre Steife nicht durch Leim, oder eineSubstanz erhalten haben, welche durch Regen, rc. aufge-weicht werden' kannte, hat Robert Franks in London erfunden. — Opxos. Bl. 1820. S. 984.
Wasserdichte« Leder (5 B. 55Z). Das Leder durcheinen Firniß nicht blos gegen alle Feuchtigkeiten undurch-dringlich, sondern auch schöner, geschmeidiger und dauer-hafter zu machen, erfand John Bellamy in London .Man machte aus-diesem Leder sogenannte ganz wasser-dichte Schuhe und Stiefeln. Hilde brand in Moskau erfand zu diesem Zwecke einen einfachern Firniß. AuchEdward in London brachte solche Methoden aus Licht,das Leder völlig wasserdicht zu machen. — Poppe Handb.d. Erf. 248. Eine andere Verfahrungsact hat der Eng-länder Hitchcook angegeben. — Hermbst. Bulletin.IN. 23. Eine Anweisung, das Leder wasserdicht zu ma-chen, hat auch der Engländer Willi amBaynhamgegeben. — Hermbst. Rathg. IV. 48.
Wasserdichtes Zeug. Die Kunst, wollene, leinene undbaumwollene Zeuge durch einen eignen Lirniß (aus Leinöl,Terpentin und Honig) wasserdicht zu machen, ohneihnen das äußere Ansehen zu benehmen, erfand zuerstLudwig Führer zu Bieberach bei Mainz , vor ohngefähr20 Jahren. Aber sie ist nicht nach Wunsch ausgefallen.
Poppe Handb. d. Erf. 214. Aeknliche Erfindungenzu demselben Zweck machten auch Ackermann undSaardy in London , Brink und Engel in Veylo,«. a. m. —. Das. am a. D. — Gesch. d. Techn. I. Z9S.
'Wasserersparung, Eine Methode, bei mechanischen u.hydraulischen Zwecken Wasser zu sparen^ Hirt Peter