51 r Wünschelruthe.
Stüiken, und eine Wootz-Scbeere schneidet Stahldrath,oder SrahlbleG wie Papier . Diese Sachen werden außer-ordentlich theuer verkauft, B. eine Scheere i Guinee.— Oppos. Bl. i8iy. S. 4Zy.
Wünschelcuthe. Davon findet sich die erste Nachricht inden Schriften des Benedictiner-Mönchs Basilius Va-lentinus, der um 1490 schrieb. — Wenzel Naturb.126. Ueber diesen Unsinn (denn weiter kann es doch wolnichts seyn) ist auch in neuern Zeiten viel geschrieben undverhandelt. Das Wesentliche davon findet man in Gil-berts Annal. XXVI. 569 ff. XXVIl. 2 ff. 158 ff.
Würfelspiel (5 B. 571). Für dessen Erfinder wird Pa-lamedes, ein griechischer Feldherr zur Zeit des Achil-les, gehalten. Nach Pausaniap füll er die erstenWürfel zum Andenken in den Tempel der Fortuna zuArges niedergelegt haben; auch soll ihn Polygnor ineinem Gemälde vorgestellt haben, wie er Mit dem Ther-sites würfelte. Funke neues Realschullex. IV. 19. —Bei den Römern gab es zweierley Arte« von Würfeln,Issssras Und Isli. Die Issssras hakten 5 Seiten, dieMit l. II. IN. IV. V. vu bezeichnet waren, wie unsreWürfel. Die 1 AIi halten 4 Seiten Nach der Lange,denn die beiden Enden kamen nicht in Betrachtung. Aufder einen Seite war ein Punct, oder ein Auge; auf derentgegengesetzten Seite befanden sich ü Augen (eine Sechse).Auf den beiden andern Seiten waten drei und vier.Beim Spiel gebrauchte man z lassnrss und 4 Kali.Sie wurden in eine Büchse gelegt, und aufs Spielbrettgeworfen. Der höchste, oder glücklichste Wurf, welcherDenüs hieß, war von den Nssrsras drei Sechs, undvon den Naü, wenn sie alte mit verschiedenen Nummernherauskamen. Der schlechteste Wurf, Oanss genannt, warvon den Ilsssörae z As öder Augen, Und von den Iksli,wenn fi« alle einerley warm. Die andern Würfe wurde»