Zutrinken.
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werden können, da die Last, welche ein Pferd auf einemKarren zieht, gewöhnlich nur 12 bis 1500 Pfund ist. —Der Fceymüthlge. iZiZ. Nro. 18.
Zumpers, st Methodisten.
Zutrinken, Herumtrinken. Eine sehr alte Gewohn-heit, die sckon zu Homers Zeiten statt fand. Es gingvon der Reckten nack der Linken. Man nannte dabei dirNamen der Götter und abwesender Freunde, deren An-denken man bei den Gasten erneuern und ihnen empfeh-len wollte. Freundinnen und Personen, die man sehrliebte, gehörten auch zu denen, deren Namen man beimTrinken nannte, und auf deren Wohl man trank. —Starke Trinker forderten sich unter einander auf, undwetteiferten im Trinken. — Pott er Archäol. 1 !. 6yi.Vergl. Gesundheitkrinken. 2 B. zy.
Zweikampf, Duell. War schon in den allerältestenZeiten gewöhnlich. Unter'den alten Griechen ließ manden Ausgang des Krieges auf ein Duell ankommen, unddurch den Kampf zweier oder mehrerer Kampfer von jederSeite entscheiden. Selbst Könige und die höchsten Be-fehlshaber forderten oft ihre Nebenbuhler heraus, um denStreit durch einen Zweikampf zu endigen, und dem Ver-gießen vieles Blutes vorzubeugen. Daß aber auch imOrient der Gebrauch nicht unbekannt gewesen sey, erhelletaus dem, was vom G 0 li ath gesagt wird, der das israe-litische Heer aufforderte, ihm einen Mann zu stellen, mitdem er fechten könnte, und nach dessen Ueberwindung diePhilister die Flucht ergriffen. — Pott er Archäol. H.182. st Duell.
Zwickauer . So hießen gewisse alte sächsische Groschen,welche Kuhrfürst Friedrich III. und dessen Bruder Her-zog Johann 1492 in Zwickau gemeinschaftlich prägenließen. — Sckellenberg Handl. II 56z.
Zwiebeln, rohe, hat der Host. Lössler zuerst als ein