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Lesebuch für den Religionsunterricht an den Gemeinde- und Bezirksschulen des Kantons Aargau / erstellt von Karl Schweizer
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meine wohlgemeinte Absicht verkannt?" Heinrich sieht wohlseine Schuld und seinen Ungehorsam, aber er will es nichtzugeben, versucht sich herauszulügen umsonst, der Vaterläßt keine Ausflüchte und keine Entschuldigungen gelten undeine wohlverdiente Strafe führte dem Ungehorsamen zu Ge-müte, wie unrecht er tat, dem Verbot eines liebenden Vaterszuwider zu handeln. (Nach Kehr.)

Wer Sünde tut, der ist der Sünde Knecht. (Joh. 8, 34).

Irret euch nicht, Gott läßt sich seiner nicht spotten. Denn, was derMensch säet, das wird er auch ernten. (Gal. 6, 7.)

8. Der erste Flecken. (73)

Wenn du durch den Kot der Straßen mutzt mit neuen Schuhengeh'n,

Wirst du trippelnd auf den Spitzen nach den blanksten Steinenseh'n;

Hat sie erst beschmutzt ein Fleckchen, lernst du waten sicherlich:Hüte, Kind, in deiner Seele vor dem ersten Flecken dich.

(W. Müller.)

Kann einer Feuer schüren in seinem Busen und seine Kleider würdennicht verbrannt?

Kann einer wandeln auf glühender Kohle und seine Füße werdennicht versengt? (Sprüche 6, 27, 28.)

9. Die Jugend Jesu . (83)

Jesu Eltern waren Joseph und Maria und wohntenzu Nazareth in Galiläa. Von seinen Angehörigen kennenwir Iakobus, der in spätem Jahren zu den Häuptern derChristengemeinde zu Jerusalem gehörte und wegen seinerFrömmigkeit den BeinamenDer Gerechte" erhielt, undJudas . Joseph aber war ein Zimmermann. AIs Jesus zwölfjährig war, nahmen seine Eltern ihn mit nach Jerusalem aus Osterfest. Am Ende des Festes, als sie mit Freunden