Band 
[Erste Fortsetzung.]
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Zweiten Theils I Buch s

daß es deswegen zu einem Kriege habe kom--

men müssen. Es sey zwar hernach zu Ein- ^629dau im Beiseyn der Eidgenössischen Ge-sandten alles beigeleget worden, allein manmüsse sich über die Franzosen beklagen, wel-che 1624 in Bünden gekommen wären undalles umzustürzen sich erkühnet hätten. End-lich fragte er die Bündnerischen Gesandten: „in was für Stücken des Lindauischen Ver-trages sie sich beschweret fänden ? „ Die Bünd-ner antworteten: in allen Stücken, undbechnders in demjenigen, was doch die alteErbeinigung enthalte. Nur so viel giengden Freitag vor. Sonnabends wurden siebei Hofe zur Tafel gezogen und den folgen-den Montag und Dienstag hielten sie wie-derum Conferenzen , worinn sie die einzelnenStücke des Lindauischen Vertrages vor dieHand nahmen. Dienstags den sten Iemreesagten die Oesterreichischen Kommiffarien:

der Erzherzog habe von dem Bischöfevon Chur ein Schreiben empfangen, worinn ,dieser verlange und zugleich proteftire, daer auch in der alten Erbeinigung mit begrif-fen sey, daß nichts zu seinem Nachtheile ein-gegangen würde; (wieder Pater Ignatiushernach auch that) und dem fügten sie bei,das Haus Oesterreich habe die Schutzgerech-tigkeit über das Bisthum Chur. „ Die.Bündner erwiederten: „ Der Bischof unddas Rapitel hätten von dieser Gesandschaftgewußt , und sie hätten keinen Anstand, auchihn auf eben die Art, wie in der alten Erb-A r eimgung