Band 
[Erste Fortsetzung.]
Seite
4
JPEG-Download
 

4 Geschichte des Bündnerlandes.

-einigung, mit einzuschließen. „ Auch Ru-

r26z -olph planta verlangte eine Erstattung sei-nes Verlustes von den Bündnern, den diemeisten Gemeinden haben empfinden müssenund wodurch überhaupt ganz Bünden, wiees bekannt ist, in unglaubliches Elend istversetzet worden. Mittwochs schritte man zuschriftlichen Unterhandlungen, wobei Linr-ner in einer Sündfluth von WortG alleswiederholte und die vermeinten Rechtsamedes Hauses Oesterreichs anführte. DieBündner versetzten ganz bescheiden darauf: „die drei durch den Lindauischen Vertrag ge-trennten Bünde, wären ansetzt wiederumvereiniget, wollten also vereiniget bleibenund ihre Instruktion erstreckte sich nur aufdie Erneuerung der Erbeimgung. „ Nun kamman zu andern einzelnen Stücken des Lin-dauer Vertrages. Man handelte zuerst vonder Wiederherstellung und Einverleibung der8 Gerichte und des Unterengadins in denBund, und die Oesterreichs schienen hierinaus Nachsicht einzuwilligen. Zu den Fran-zösischen und Eidgenössischen Bündnissengaben sie ebenfalls ihre Einwilligung. DerErbeimgung wollten sie keine weitere Aus-dehnung als bis an die Grafschaft Tirol undden 4 Herrschaften diesseits des Arlbergesam Bodensee gestatten, doch setzten sie hin-zu : wovon dem freien Durchpaß und derfreien Handlung geredet wird, da ist diesesauch von dem Durchmärsche der Truppenund der zur Vertheidigung gehörigen Kriegs-

Munition