Band 
[Erste Fortsetzung.]
Seite
241
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Zweiter; Theils lll Buch. 241

jetzt auf gleiche Art thue. Die Bündner ——-sollten aber wissen, daß er sowohl das An-1635sehen und die Erhaltung der Rechte desReichs, als auch der Lehen desselben inItalien, vermöge seiner Kaiserlichen Wür-de , wann es die Umstände erfoderten, ver-theidigen und unterstützen könnte, und vonseinen Erbländern alle Gefahr abzuhaltenim Stande wäre. Er wolle aber gern da-von abstehen, dieser Gewaltthätigkeit durcheine erforderlich nöthige Widersetzung Ein-halt zu thun und lieber die Ungemächlichkei-ten des Krieges, die die Bündner auch be-treffen würden, vermeiden ; allein es müßteauch deswegen denen Bündnem Ernst seyn,die Sachen dahin zu leiten, daß die Fran-zösische Armee die Pässe des Veltline undEngadins ohne Schaden des Kaisers undl des Römischen Reichs verlassen müßten/und wann sie dieses nicht ins Werk zu rich-ten vermöchten, so sollten sie es-dem Kaisernicht anrechnen, wann er alles mögliche an-wenden werde, die Franzosen aus diesenGegenden zu vertreiben, zu welchem Ende erseine Truppen abschicken werde. Er versiche-re ihnen, daß er nichts anders als die Ruhedes Reichs und die Vertheidigung seinerLänder und Unterthanen zur Absicht habe^ und daß er die mit dem Kaiser und demRömischen Reiche geschlossenen Verträgeund die Erbeinigung mit dem Hause Oester-reich unverbrüchlich halten wolle. Er lebeder Hofnnng - daß, wann die FranzosenII. Theil. Q diese