242 Geschichte des Bündnerlandes.
-diese Länder nicht würden gutwillig verlassen
i6zs wollen und die Kaiserlichen Truppen zuihrer Verjagung Gewalt zu brauchen) genö-thiget seyn sollten, die Bündner vermögeder Verträge und der Erbnuigrmg, derKaiserlichen Armee den Paß lind Repaßfür ihre Munition und andere Kriegsbedürf-nisse mit aller Sorgfalt und Bereitwillig-keit gestatten würden. So bald die Fran-zösische Armee entweder durch unsere Ver-mittelung, oder durch die Kaiserliche Armee,die gedachten Pässe würde verlassen haben,so sollte alles in dem Stande, wie es vorder Französischen Besitznehmung gewesensey, hinterlassen und gefetzet werden. Wannsich die Bündner hierzu verstehen würden,so thäten sie ihre Schuldigkeit. Dies wärendie Gesinnungen Jhro Kaiserlichen Majestät.
Antwort an den Kaiser.
Die sämtlichen Gemeinden wollten demKaiser den Paß durchaus nicht gestatten,und die Eidgenossen schlugen dieses auf demBeitage zu Baden, der Anfangs Julis ge-halten wurde, dem Kaiserlichen GesandtenJacob Hannibal Graf von Hohen Emsauch ab. Den roten Juli aber beantworte-ten die Bündner dieses Schreiben überhauptalso: Sie hätten das im vorigen Monatabgelassene Schreiben überhaupt also: Siehätten das im vorigen Monat abgelasseneSchreiben Jhro Kaiserliche Majestät erhal-