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Zweiten Theils II Buch.
Len; sie wären schon durch ein früheres als-
das Raiserliche Schreiben von dem Raiser-^slichen Obrist Martin Maximilian GolzzurBewiUlgnng des Paffes aufgelodert worden,der aber keine Antwort erwartet habe, son-dern Tags darauf, als er den Brief geschrie-ben , feindlich in das Münfterrhal eingefal-len sey, und ob sich daselbst gleich niemandwidersetzet, sondern die Einwohner den Paßfreiwillig gestattet hätten, so hätten sie dochviele vornehme Personen verletzet und ver-wundet , viele rechtschaffene Weiber geschän-det, das ganze Thal bis an das Vieh unddie übrigen liegenden Güter ganz und garausgeplündert, so daß die von den Solda-ten wider das gegebene Wort' begangeneSchandthaten kaum mit Worten ausgedrücktwerden könnten. Die Bündner erinnertensich auch noch mit Schmerzen des unschätz-baren Verlustes und unsäglichen Schadens,der ihrem Lande vor etlichen Jahren vondenen in Italien marschirenden RaiserlichenVölkern und zwar wider das ausdrücklicheVersprechen sey zugefüget worden; also daßaus oben angeführten Ursachen (ohne vor-her erhaltene und empfangene bessere Ver-sicherung ) in Ansehung des verlangten Pas-ses Jhro Majestät nicht gewillfahret werdenkönnte. Denn ob sie gleich völlig überzeugtwären, daß diese Schandthaten wider Wil-len und der Jhro Raiserlichen Majestät an-gebohrnen rühmlichen Gelindigkeit geschehenwären, so wären doch die RaiserlichenQ r Minister