Band 
[Zweite Forsetzung.]
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5 66 Geschichte des Bündnerlandes.

-Katholische Religiösen mit den größten Lo-

1641 beseriieblillgen bis in Himmel, warm siekönnten, erheben wollten. Aber was batnicht, sagten sie, jener aufrühristbe Kapu-ziner Ignatius angerichtet? Ist er nichtder Anfänger und Anstifter der Rebellionund des I?eltlmer Mordes? Haben nichtdie drei Bruder Hensel ausländische Geist-liche in denen drei Dörfern Ziyers, Trim-mis und Untervatz denen veltlinern nach-zuahmen begehret' und eben dies in demHochgericht der 4 Dörfer anstellen wollen?Und sind sie nicht durch außerordentliche Wir-kung des Geistes Gottes daran verhindertworden? Wer ist über dieß die Ursach derRebellion und des Deltliner Mordes? Er-hellet es nicht Sonnenklar aus dem zu Tra-hoiia gefundenen und 1622 den letzten Julian den Anton Maria paravicin geschriebe-nem Briefe, daß dieses vor r? Jahren,nämlich r6oz zur Zeit der Erbauung derFestung Fuentes hat sollen bewerkstelligetwerden? Sind nicht die verderblichen Fac-tiouen einiger Bündner des politischen Stan-des daran Schuld, wann die veltlmer inihrem Manifeste von 1620 sagen: sie bättendieses alles mit Wisse» und Willen desklügeren Theiles der Bündner gethan undein mächtiger benachbarter Fürst, dessen ehr-aeitzige Minister schon lange dem ihnen sobequemen Paß durch das veltlin hinterlistignachgestellet hatten, habe anjetzt durch sieund ihre Handlungen wirken laßen? Man