Band 
[Zweite Forsetzung.]
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567
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Zweiten Theils V Buch. 567

lese nur die neueren Katholischen Geschicht-schreiber/ welche von dieser Sache geschrie-ben haben. D^r Päbstliche Nuntius Gca-pttis war in Bünden, da die Erzherzog-lichen Truppen darinnen wütheten und diesich auf ihren Schutz verlassenden Kapuzinerwaren von so übermüthiger Vermessenheit,daß sie sich unterstunden die Schlüssel derHauptkirche in der Stadt Thür zu verlan-gen, und viele Gemeinden waren von demBündnerischen Staatskörper getrennet.Die Verordnungen des Garpi sind im Win-termonat 1625, da Jhro AlicrchriftlichsteMajestät das Bündnerland von der Knecht-schaft befreiete, von dem ganzen Lündneri-schen Stande abgeschaft worden und es ge-ziemet sich für gute Bürger des Vaterlandesdie Geistlichen und Weltlichen Gesetze zu be-obachten , die unsere fromme Altforderen zurErhaltung des Friedens und der Einigkeitabgefaßt haben. Unser Oberhaupt ist Je-sus Christus, den halten wir für unsernHelfer und Heiland und wir fürchten dieBehandlungen der Menschen nicht. Eureblutdürstigen und beißenden Worte schreckenuns nicht, und saget doch, liebe Bundsge-nossen, ob die Sachen für euch Katholikennicht gut genug gehen? Wir kennen , vieledie Ruhe und den Frieden liebende Männerunter euch und verehren dieselben. Wollenaber vielleicht einige euerer Religiösen wie-derum die alte Verwirrung, die ihnen gün-stigen ausländischen Truppen und die Unei-N 4 mäkelt

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