Zweiten Theils V Buch. 641
Die Dav 0 ser kommen um ihr —Kammergeld. ^4;
Die Hochaerichter vermochten bei demAßistenz Schreiber Hercules von Lapol,ihrem Freund und Gönner soviel, daß erihnen den Antheil der Davoser von denenaus denen Unterthanen Landen auf Rech-nung durch die Sindrcaloren mitgebrachtenKammergeldern, der sich auf 120 fl. belief,ohne Wissen und Willen der Davoser aus-zahlte , dem es die Davoser zum öftern ab-gefodert haben.
DieHochgerichter wollen sich vomHause Oesterreich frei und looskaufen.
Damit sie auch denen ProtestantischenEidgenossen und dem nach der Freiheit be-gierigen Bündnerischem Volke irgend einenscheinbaren Vvrwand zeigen könnten, so ließsich Durie Enderlin vorzüglich mit demMaximilian Mohr, dessen Voreltern Bünd-ner gewesen waren, schriftlich und durchMittelspersonen wegen des Auskaufs der8 Gerichte und des Untern Engadins vonallen Redten und Ansprüchen, welche dasHaus (Oesterreich als Grafen von Tiroldaselbst hat, tu Unterhandlungen ein, undbedienten sich unter andern hierzu des Haupt-manns Johann Anton Pestalutz; denn alsll. Forts. S dann