642 Geschichte des Bündnerlandes.
-dann könnten sie auch alle Obrigkeitlichen
r64Z Aemter ungehindert besetzen, die Davoserwürden keine grössere Freiheiten gemessen,als die anderen und es könnte also auch ih-nen die Bundslandammanschaft mit schein-barerem Rechte gegeben werden. Die <Oe-fterreicher botlmi schon i6z6 und z?, alsGeorg Ienarsch und Meinrad Buol zuInspruck waren und gemeinschaftlich, wieich an seinem Orte gesagt habe, mit demJohann Gchorsch das Spanische Bündnißbetrieben , diese Rechte feil , um dadurch dasVolk und besonders die X Gerichten Bünd-ner zur Annehmung desselben desto leichterüberreden zu können. Da eben diese Ve-fterreicher und Spanier argwohneten undbesorgten, es möchten die Bündner undbesonders die Protestanten mit denen in derNähe stehenden Französischen lind Weima-rischen Völkern, eine heimliche Freundschaftunterhalten, die bei Gelegenheit denensterreichern gefährlich werden könnte, sowollten sie nur verstellter Weise und mitgrosser Vorsichtigkeit in dem Verkaufe derRechte willigen. Der Preis derselben sollte25OOO Gulden seyn, dieß wurde dmi Volkevorgestellt und der gröste Theil desselben wardamit wohl zu frieden, wann dieser Kauf^ redlich und frei seyn sollte.
Maaßregeln