Band 
[Zweite Forsetzung.]
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Zweiten Theils V Buch. 68-

schirrn sollten, durchführen können; jedoch-'

sollten diese Truppen nicht wider verbündeteFürsten streiten, für alle Unkosten und Scha-den gut stehen und damit alles in geziemen-der Ordnung zugienge, gewisse Kriegskom-missäre ernannt werden. Für diese gütigeErlaubniß bezahlte dre Republick Venedigdenen Bündnern sogleich 18200 Fl. und daMan von der Schliessung eines BündnissesErwegung gethan hatte - so wollten dennochdie venetianer um kerne Abschlägige Antwortzu erhalten, nicht selbst darum anhalten , son-dern. es wurde verabredet , daß die Bünd-nerischen Räthe für sich an die Gemeindenschreiben und folgenden Vorwand gebrau-chen sollten: ES hätten einige Gemeindenin ihren eingeschickten Mehren sich geäußertals ob sie mit Venedig ein Bündniß schlies-sen wollten; damit man nun nicht etwannmit der Zeit denen Räthen Schuld gebenmöchte, sie hatten für das gemeine Beste nichtSorgfalt genug getragen , so wollten sie die-ses hiemtt denen Gemeinden zu wissen thun;

Die Meinungen der Gemeinden waren Kier-rüber sehr getheiler; denn viele . Spanisch'und Französisch gestnnete Vornehme ver-l hinderten die Schliessung eineS Bündnissesunter der Hand, und beide wollten viel-mehr/ daß die venetianer von.ihren Pa-tronen abhängen sollten. Viele Gemeindenschienen sich dabin zu neigen, die 1617 miteinigen Gemeinden errichteten Artickel zu er-neuern und wo möglich / zu Gunsten desII. Forts. X Bündnerlandes'