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Lehr- und Lesebuch für die Thurgauischen Volksschulen, 7. bis 9. Schuljahr / revidirte Ausgabe von Scherrs Schul- und Hausfreund ; bearbeitet im Auftrage des Erziehungsdepartements
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Dsr treue kround dos Volkes, dor rodliobo Vator seiner 8obulowurde seiner 8tollo entlassen und dis 8olru1s seinen boktigstouVeinclen überreden.

Oirard giug uaob Ku^oru, in äsr Vbsiebt, in äsm dortigsukraniriskausrklostor ein rubigos und bosobauliobos Dsbsu 2u kübrou;dock die Kiobo xur Aensclilreit, der er noolr viel nützen na könnenübsrrisugt war, seine Vnbäugliobkoit an die dugsnd und das Ls-dürtni» der kätigüoit trieben ibn an, über die sugou Krou^oudss Klosters binans ssgousrsiob ru wirken. Kr bosobäktigto siebbisr, wie in kroiburg, vor/ugswoiso init den Vrinensobulen undandern gomoinnüt^igou 'Werken, und wirkte vorn dabrs 1827 anauob als krotossor der kbilosoxbis ain D^^oum in Ku^ern ssbrsogousroiob. Die Lesebwerdsn dss Vltsrs bewogen ibn iin dabro1834, die krokossorstslls uisdsr^ulogou und sieb wieder in dasKloster naeb kroiburg rurüokriurisbsn; 1839 wurde er dessenkroviu/.ial, 1840 srbielt er das Kromr der traurösisolion Kbroulogiouund 1844 von der tranriösisobsn Vkadsrnie lür sein Werk:»Über den Knterriobt der Nuttersxraobs in den 8ebu1sn undin der kamilio" einen kreis von 6000 kranken.

Kabo ain Knde seiner irdisobsn Daulbalm wurde ibin noobdie kroudigs Ksuugtuuug, wisdsruin an die 8pit2S des ötkentliebsnIlntsrriebts im Kanton kroiburg gestellt 2u werden und die Ibsr-rougung 2U ASwinnen, dass sein rnit kott angokaugonos Werkwobl von den 8türinsn der 2eit ersobüttsrt werden konnte, aberi!u lest in dein Klauben und in der Wobltabrt des Volkes be-gründet sei, als dass es in krümmer lallen könne. Kr starb indein Bewusstsein redliobsn 8trebsll8, treuer ktliobtsrkülluug undin dem tronnnen Klauben und in der testen Auversivbt auk seinenüber alles geliebten Herrn und Heiland dssum kbristuin, ain7. ÄlärL 1848. Bis Dankbarkeit bat ibnr ein Kbrendenkinalgewidinet, das im Nonat duli 1860 in krsiburg sntbüllt undteierliob singsweibt worden ist.

46. Fellenberg und Wehrli.

Emauuel v. Fellenberg, aus Bern , geboren im Jahr 1771,ist mit größer» Mitteln, die er vorsichtig zu Rat gehalten, nebenPestalozzi in edelm Wetteifer aufgetreten und hat bewiesen, was dieTatkraft eines einzigen Mannes vermag, wenn er festen Schrittes seinemZiele entgegen geht. Sein Vater, Landvogt zu Wildenstein im Aargau ,leitete sorgfältig seine Erziehung; noch mehr jedoch tat hierin die Mutter.Seine Kindheit fiel in die Zeit, da die menschenfreundlichen Bemühungenund Ideen angesehener Männer vielseitige Teilnahme für Volksbildung