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F. Schaltegger.
ist, daß er es war, der sich mit Palandier schlagen sollte und auch deshalb, weil erseine Frau nach Paris geschickt hat, um bei dieser Gordon zu wohnen, die ein wahrerHusar ist. Sie hat eine Pistole abgeschossen gegen den Offizier, der nach der Affärekam, um die Fahne beim Obersten abzufordern. Als sie festgenommen worden war, alleininmitten der Offiziere und Soldaten des 46. im Gefängnishof, fragte sie sie, ob siees gewesen seien, die den Prinzen festgenommen hätten. Auf ihre bejahende Antwortnannte sie sie Feiglinge und Ehrlose. Wie es scheint, war Herr von Brue der Einfalts-pinsel der Truppe und Herr Laity der Held. Herr von Gricourt ist wütend über denDummkopf von seinem Advokaten, dem sein Vater 6000 Fr. gibt. Das ist wirklich einnetter junger Mensch. Gestern sprach er davon, Salenstein zu kaufen. Er ist den ganzen Taggeblieben, um mit der Königin zu plaudern. Er hat gute Manieren und ist sehr höflich.Am Abend hatt er uns Zerrbilder von den Gefangenen gemacht.
Valerie an ihre Schwester Fanny.
Dienstag-Abend, 31. Januar.
Liebe Fanny! Du weißt vielleicht schon aus den Zeitungen, daß der Prinz glücklichin Philadelphia angelangt ist, sehr gesund. Frl. von Beauharnais, die es vom Marine-minister vernommen hat, hat es soeben der Königin mitgeteilt, die sehr glücklich ist. Ichbeeile mich, Dir diese glückliche Nachricht zu melden. . . Gib sie schnell der PrinzeßEugenie von mir. Ich hatte es ihr zu schreiben versprochen.
Laura an Fanny.
Du hast aus dem Briefe, den ich Dir für Valerie geschickt habe, den schlichtenAbschied unseres guten Generals Voirol vernommen. In aller Munde ist nur einSchrei des Staunens und Bedauerns, welcher Partei man auch angehöre. Der Generalist einer der seltenen Charaktere, die alle Welt bewundert. Seine Tapferkeit und Güte,sein nobles Herz voll Loyalität und Freimut haben ihm die Liebe aller gewonnen.Deshalb ist man entrüstet über die unglaubliche Maßregel, die man über ihn getroffenhat, und von der er tief und bitter gekränkt worden ist. Wie stark man auch in seinemBewußtsein sein mag. Ungerechtigkeit empört ein grades Herz. Ich erfahre es seit einigenMonaten auf grausame Weise. Der General hat weder Eigenliebe, noch ist er käuflich.Was er schmerzlich entbehrt, ist weder die Autorität noch die Einkünfte seines Kommandos;aber der Schimpf ist blutig und wird lebhaft empfunden. Man erschöpft sich in Mut-maßungen; die ganze Stadt ist in Aufregung, und diese unglückliche Asfäre ist vonneuem allgemeines Stadtgespräch. Alle unsere Freunde, wenn Du sie sehen wirst, werdenDir sagen, daß es sich da um etwas handelt, das einen stärker« Verstand, als dermeinige ist, hätte trüben können. Unser Name fliegt von Mund zu Mund. Wirsollen den guten General kompromittiert haben. Unsere Beziehungen zu diesem verwünschtenArenenberg , und vor allem die närrische Erscheinung Valeries hier. Ihr Besuch beimGeneral, der sehr getadelt worden ist, sie empfangen zu haben. — Was ich mein Lebenlang nicht recht begreifen kann, das ist ihre Liebe für die Herzogin und für den Prinzen,die alles überwiegt. Nun, daran ist nun einmal nichts zu ändern! Elf Offiziere des4. Artillerieregiments und 19 Unteroffiziere sind entlassen worden. Der General Negreist hiehergekommen, um Ausmusterungen vorzunehmen und Nachforschungen anzustellen.Das Gerücht geht um, Alphons sei in Ruhestand versetzt durch Rückzug der Anstellung.