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sacher auch mit dem andern Wagen ohne Aufenthalt insTrockene fahren konnte. Schon fielen einzelne große und schwereTropfen, als er auf dem Heimwege war. Er konnte nichtanders denken, als seine Heuernte nehme ein schlimmes Ende.Zu seinem Erstaunen fand er aber den ersten Wagen schon bisauf den letzten Halm abgeladen. Nun durfte er mit dem andernnur durch ein weit geöffnetes Tor einfahren. Er war so gerührt,daß er kein Wort sagen und mit keinem Wort um Verzeihungbitten konnte; aber seine beiden Hände reichte er den Nachbarnund war mit ihnen von dem Arigenblick an ein Herz und ein Sinn.
37. Lein Mensch zu Haas.
„Geh, es ist kein Mensch zu Haus!“
rief der Geizige heraus,
als den Gast er hörte pochen.
Hat er Wahrheit nicht gesprochen?
Wo man lässt den Gast nicht ein,muss kein Mensch im Hanse sein.
38. Wiedervergeltnng des Guten.
In Amerika wurde ein Neger als Sklave an einenPflanzer verkauft. Der Herr war jedoch ein guter undfrommer Mann; er liess den Sklaven nicht grausam be-handeln. Dieser arbeitete fleissig und war stets gehorsamund treu.
Nach einiger Zeit liess der Pflanzer den Sklavenfrei, und derselbe zog in ein entferntes Städtchen, woer eine Kramerei einrichtete. Er lieferte gute Waren zubilligem Preise und war sehr höflich und gefällig gegendie Leute. Es kamen immer mehr Käufer in den Kram-laden, und das Geschäft ging so gut, dass er es baldgrösser und schöner einrichten konnte. Er blieb auchstets höflich und redlich und setzte immer billige Preise.So konnte es nicht fehlen, dass er viel verkaufte, und