2. Und wenn er vor den Türen geigt,
wird alles traurig und horcht und schweigt.
Und wenn er von seinem Leiden singt,das Lied in die tiefste Seele dringt:
3. „Ich wandle in Sacht schon achtzig Jahr;mein Leben ein Leben voll Tränen war,ein Leben voll Angst und Hunger und Sot;o lag’ ich im Grabe, o wäre ich tot!
4. 0 wär’ ich bei dir, Herr Jesus Christ ,wo keine Sacht, keine Trübsal ist!
0 läg’ ich im Grabe, o wäre ich tot!
AVer reicht dem Geiger ein Stücklein Brot?“
5. So singt er, mein Kind, und wirst du ihn sehn,darfst du nicht spottend vorübergehn.
Leg’ eine Gabe freundlich und gutdem blinden Geiger in seinen Hut.
40. Der Specht und die Taube.
Ein Specht und eine Taube hatten einen Pfau besucht.„AVie gefiel dir unser Wirt?“ fragte der Specht auf demHeimwege; „ist er nicht ein widriges Geschöpf? Sein