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O Thurgau, du Heimat, wie bist du so schön! / von J.H. Thalmann, Frauenfeld
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dem erhöhten Stand der felsigen Terrasse aufgebaut ist,überragt von den Türmen der zwei Kirchen und demalten, imposanten Schloßturm, läßt dasselbe in der Fernegrößer erscheinen, als es in Wirklichkeit ist. Es darfjedoch beigefügt werden, daß dieser vorteilhafte Eindruckvon außen beim Betreten der Stadt nicht Not leidet, viel-mehr eher noch gewinnt. Was Frauenfeld vor vielenandern, selbst bedeutend größeren Städten auszeichnet,

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Kraucnfeld (nördliche Anstchi).

das ist das durchwegs propere Aussehen der Häuser undGassen. Allerdings sucht das Auge da umsonst nach groß-artigen Bauten, wie die Neuzeit solche vielorts hervor-bringt, dagegen wird es mich nicht beleidigt durch dasVorhandensein schlecht aussehender, verwahrloster Objekte,deren man gar oft an andern Orten zwischen den modernenWohnpalästen antrifft und die deshalb um so häßlicheraussehen, weil der Kontrast zu groß ist. Eine gewisse