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Nicht unschuldig in dieser für unsere Gemeindeso sehr viel Unheil bringenden Geschichte sind dieHerren Dr. Naegeli und Kreis, Posthalter.
Sie mussten wissen, dass die Sache nicht sauberwar und zum mindesten unvorsichtig von HerrnDr. Naegeli war es, einen Brief der jeden amtlichenAnhaltes entbehrte, von einem Freunde Stahels, zudes Letzteren Gunsten zu verwenden.
Nachdem die Kirchgemeinde Stahel gewählt,der Kirchenrat denselben für 2 Jahre bestätigt, keinMensch mehr nach einem Zeugnisse fragte, hatteHerr Dr. Naegeli keine Ruhe bis er Stahel dasMaturitätszeugnis abgelockt hatte. Natürlich war esfür Herrn Dr. Naegeli als alter Akademiker undStaatsbeamter, der eventuell selbst Zeugnisse zukontrolieren hat, eine wenig lobenswerte Stellung,an der Spitze einer Bewegung zu stehen, die einenKandidaten auf den Schild erhebt, welchem die staat-lich vorgeschriebenen Prüfungszeugnisse fehlen. Imeigenen Interesse musste also, wenn immer möglichein amtlicher Beleg für das stark angezweifelte ab-gelegte Maturitätsexamen her. Unter welchen Um-ständen Herr Dr. Naegeli dasselbe erhalten, darüberschreibt er unterm 14. Oktober 1903 wie folgt:
»Nach dem bekannten Erlasse des thurgauischenKirchenrates, in welchem an drei Stellen Zweifelbezüglich eines bestandenen Maturitätsexamensüber Stahel ausgesprochen sind, besprach ichmich wiederholt mit letzterem über diesenPunkt und forderte denselben bei einem Besuche(zirka am 14. Juni) auf, mir das Zeugnis zu zeigen.Herr Stahel holte dasselbe und wies es mir vor.Ich frug ob ich es behalten dürfe und weiterzeigen könne, worauf er entgegnete, es habe