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Festschrift zum Jubiläum der Thurgauischen Kantonsschule 1903 : Geschichte der Gründung der Thurgauischen Kantonsschule, nebst Beiträgen zur Chronik und Statistik der Schule von 1853-1903 / von G. Büeler
(Rektor der Kantonsschule)
Entstehung
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X. Oekonomische Verhältnisse.

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A. Kantonsschulfonds.

Ende 1853 betrug der Kantonsschulfonds 160,185 Fr. Erwurde hauptsächlich gebildet aus den zehn Jahresbeiträgen ausdem Klostervermögen zu 8484 Fr., aus sechs Beiträgen aus demkantonalen Hülfs- und Armenfonds zu 4666 Fr. und den aufge-laufenen Zinsen. Bis 1861 machte das Kantonsschulbudget Vor-schläge, so daß der Fonds sich damals auf 170,958 Fr. belief. Inden Jahren 1862 und 1866 wurden folgende jährliche Beiträge in25fachem Betrage kapitalisiert:

1) Der Beitrag aus dem Klostervermögen.

2) Der Klosterbeitrag von 2800 Fr. (Gesetz vom 29. Nov. 1860).

3) Der direkte Staatsbeitrag von 13,300 Fr. (inkl. Beitrag andie Bibliothek).

4) Der Beitrag des Klosters St. Katharinenthal.

5) Die Beiträge der beiden Kirchenräte.

Auf diese Weise ergab sich für den Kantonsschulfonds aufEnde 1867 ein zinstragendes Vermögen von 849,713 Fr. Seitherwar der Fonds keinen großen Schwankungen unterworfen. ImMärz 1871 wurden ihm 12,000 Fr. zugewiesen zur Deckung desAusfalles, der durch die Auslösung der Lehrverpflichtung deskatholischen Geistlichen von Frauenfeld entstanden war. Im Jahre1880 wurde der auf 812,849 Fr. herabgesunkene Fonds durch Zu-schüsse aus dem Staatsgut wieder auf den Bestand von 836,486 Fr.gebracht. Seit 1880 werden die Ueberschüsse der Ausgaben jähr-lich in das Budget des Erziehungswesens eingestellt, wobei derKantonsschulfonds als unmittelbares Staatsgut betrachtet wird.

Ausgaben. Die jährlichen Ausgaben, bezw. seit 1880 die Zu-schüsse des Staates, betrugen