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Bald nach der Befruchtung fallen die Blumenblätter ab.Die Staubgefäße verdorren, während der Kelch von Wochezu Woche größer wird. Doch fällt gar mancher junge Apfelvorzeitig ab. Der Baum könnte sie ja nicht alle ernähren.Oft kommt eine kalte Frühlingsnacht, und die Frücht-chen erfrieren. Oder während der Blütezeit weht ein trockener,warmer Wind — der Föhn — und die Blüte verdorrt.Auf allen Obstbäumen halten sich auch gefräßige Raupenund Würmer auf. Wenn unsere Singvögel diese schädlichenTiere nicht so emsig zusammensuchten, so bekämen wir wohlgar keine reifen Äpfel. Hat das Apfelfrüchtchen alle Gefahrenüberstanden, so reift es zum goldgelben, wohlschmeckenden Apfelheran. Derselbe ist rund, an der Spitzeund am Stiel etwas eingedrückt. Erenthält ein saftreiches, säuerliches odersüßes Fleisch. Innen ist ein leder-artiges Samengehäuse. Diesesenthält in seinen 5 Fächern die braunenFig. 3. Die Apfelfrucht. Apfelkerne. Aus diesen kann man wiederjunge Apfelbäume heranziehen. Das eßbare Fleisch des Apfelsist nur die schützende Hülle des Samens.
Der Apfel wird roh, gekocht oder gedörrt gegessen. Auchbereitet man daraus ein gesundes Getränk, den Apfelwein oderMost. Gutherzige Kinder vergessen nicht, im Winter dieApfelkernchen für die hungrigen Singvögel aufzuheben.
3. Der Stamm des Apfeköaums.i.
Der kräftigste Teil des Apfelbaums ist der Stamm. Erentspringt aus der Wurzel, welche sehr kräftig ist und sichweit und tief in das Erdreich verzweigt. Der Stamm ist