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Schulbuch für den sprachlichen und realistischen Unterricht in thurgauischen Primarschulen : V. Schuljahr
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Fuße des Tödi trägt das Linthtal den Namen Groß-tat, während das S e r n f t a l auch das K l e i n t a l genanntwird. Zwischen beiden liegt der Kärpfstock mit dem Aus-läufer Plattenberg, wo schöne Schieferplatten gebrochenwerden. Aus dem Kleintal führen der Panixer- und derSegnespaß nach Bünden; aus dem Haupttal gelangt manüber den Klausenpaß nach Uri und über den Pragelnach Schwyz . — Das Glarnerland hat ein ziemlich rauhesKlima und darum nur wenig Ackerbau. Bedeutender sind derWiesenbau und die Mpenwirtschaft. Hier wird der bekannteSchabzieger (Kräuterkäse) bereitet. Besonders wichtig ist aberdie Gewerbstätigkeit der Bevölkerung. In den zahlreichenBaumwollfabriken: Spinnereien, Webereien, Färbereien undDruckereien sind viele tausend Arbeiter beschäftigt.

Der Hauptflecken G l a r u s liegt auf der linken Seite derLinth, am Fuße des steilen Glärnisch . Seit dem großen Brandeim Mai 1861 ist Glarus schöner und regelmäßiger wiederaufgebaut worden. Beinerkenswerte Gebäude sind die zwei-türmige, geräumige Kirche, welche von Reformirten und Katholikengemeinsam benutzt wird, das Schulhaus, das Rathaus u. a.Der Flecken zählt 5400 Einwohner. —■ Andere Ortschaften:Linthtal, Schwanden, Elm, Ennenda, Mollis, Näfels, Bilten ,Mühlehorn .

18. Die drei Urkantone:

11 ri (11 Mm 2 und 17,200 Einwohner),

© (^ JO ^ 3 (9 Mm 2 und 50,300 Einwohner)und Unterwalden (8 Mm 2 und 27,500 Einwohner).

Die drei Länder Uri, Schwyz und Unterwalden liegen imHerzen der Schweiz , um das Becken des an Naturschönheiten