VI
Himmel reicht. Wenn du uns einerseits erkennen lehrtest,daß im allgemeinen nicht große Mächte, nicht gewaltigeKräfte unser Leben beeinflussen, sondern die Macht derkleinen Dinge, der unscheinbaren Alltäglichkeit, so war esdir anderseits gegeben, unsern Sinn vom Alltäglichen,vom bloßen Scheine abzulenken und für die höchste» Güterempfänglich zu machen.
Oi'g. st Indorn! So lautete der Wahlspruch, deran unserer Schnlthüre angeschrieben stand und der überdem Eingang zu deiner letzten Arbeitsstätte in Stein ge-meißelt worden ist. Dank dir, daß du denselben mit un-vergänglichen Lettern in unsere Herzen eingegraben hastund nns beide, Gebet und Arbeit, als die Pole einesharmonischen Lebens erkennen lehrtest, als die Pfadleiteranf der Marschroute durch die Zeit zur Ewigkeit.