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Man möchte in Versuchung kommen, nach derartigenErfahrungen das Herz zu verschließen und hart zu werden,Edle Menschen fallen jedoch nicht leicht aus der Rolle,erhabenes Wesen ist ihnen angeboren, die Hand zu öffnenBedürfnis. Glücklicherweise dürfen sie erfahren, daß Liebedenn doch auch Liebe erzeugt, nicht nur Undank. Indiesem Bewußtsein fahren sie fort in ihren Bestrebungen,ohne auf Anerkennung zu warten.
Ende Oktober 1860 brach Herr Schuppli, nach zwölf-jähriger, reichgesegneter Thätigkeit, sein Zelt ab, um esin der Gallnsstadt wieder aufzuschlagen, wohin er einemRufe an die Änaben-Realschnle folgte.
Einige Zeit nachher kam es den Bischvfszellern zumBewußtsein, daß ihre Sekundärschule einen schweren, un-ersetzlichen Verlust erlitten habe. Um Versäumtes, wennimmer möglich, nachzuholen, ordneten sie eine Deputationan Herrn Schuppli ab, ihm das Bürgerrecht des Städt-chens anbietend und ihn höflich ersuchend, in sein früheresArbeitsfeld zurückzukehren.
V. Drei Julülärmrsfestcheu.
Herr Schupplis Wirksamkeit in Bischofszell , vonwelcher die letzten Blätter berichten, liegt in ihren An-fängen um ein halbes Jahrhundert hinter uns. Wasdieselbe von der Vergangenheit abhebt und wie ein StückGegenwart erscheinen läßt, sind drei Eriniiernngsfestchcn,welche, das erste dreißig, das zweite vierzig, das dritte