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Schuldirektor M. Schuppli : Geschichte eines Thurgauers / von J. Brüschweiler-Wilhelm
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Wege zu nochmaligem Wechsel in der Beschäftigung underklärte seinen Rücktritt, ohne eigentlich zu wissen, nachwelcher Richtung sein Schifslein zu lenken sei.

Umsonst bot der edle Herr Franz Rittmeyer alleBeredsamkeit auf; mit tiefem Schmerz mußte er dieGründe ehren, welche der Freund ins Feld führte undihn gewähren lassen.

Mit Schnpplis Austritt wurde der Gedanke an dieneue Schöpfung nicht fallen gelassen. Diese wurde imGegenteil zur That und vermochte ein Vierteljahrhnndertzu überdauern. Mit dankbarem Herzen dürfen wir an-erkennen, daß sie sich in mehrfacher Hinsicht als einSegenswerk erwiesen hat, nicht nur für die Ostschweiz,sondern auch für entferntere Teile unseres Vaterlandes.Meldeten sich mit der Zeit doch Mädchen aus allenGegenden, besonöers aus den Kantonen Bern, Basel ,Aargan, Zürich , Schaffhansen und aus der Wcstschweiz,ja sogar Ausländerinnen!

Während 23 Jahren stand der sel. Pfarrer SamuelBnrckhardt aus Basel dem Asyl als Hansvater und Lehrervor, während verschiedene Haushälterinnen, später RichenerSchwestern, das Hauswesen besorgten, seine erzieherischeThätigkeit dabei nach Äräften unterstützend.

Anfangs der neunziger Jahre ging das Geschäft aneine Aktiengesellschaft über und das Asyl fristete untertreuer Leitung der Diakonissinnen seinen Bestand nochmehrere Jahre, gestützt von einem Stäbe älterer Mäd-chen, die in dankbarer Erinnerung an das blühendeEinst"in der schwachen Endzcit ausharrten. O, wie mancheFrucht ist im Sonnenschein der schwesterlichen Liebe undGeduld zum Vorschein gelangt, wie manches verschlossene,