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Schuldirektor M. Schuppli : Geschichte eines Thurgauers / von J. Brüschweiler-Wilhelm
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Beginn der Winterschnle wiederholte er mit Vorliebe dieSchillcr'schcn Worte:Um des Lichts gesell 'gc Flammesammeln sich die Hausbewohner," und zeigte damit, wiegemütlich das Lernen der Hausaufgaben während derdunkeln Jahreszeit sei. Auch auf das Weihnachtsfcst wurdehingewiesen, die Kinder anzuspornen, durch ein gutes Zeugnisihre Eltern zu erfreuen.Nach der Arbeit ist gut ruhen,"sagte er etwa und man merkte, wie herzlich er allen dieErholung gönnte.

Zu kürzern oder länger» Spaziergängen gab er immergerne Erlaubnis, weil ihm auch das leibliche Wohl derSchülerinnen am Herzen lag und er immer wieder Nach--druck darauf legte, den Unterricht auf die Anschauung zugründen. An den jährlich wiederkehrenden Schnlfestchenwar der Glanzpunkt dieSchnecke," weil da der liebeSchnlpapa selber die lange Reihe anführte. Wie freutees ihn, wenn dabei alles flott klappte, und wie ungehaltenkonnte er werden, wenn durch Unachtsamkeit Störung ein-trat in der Abwicklung des bunten Kinderknänels! Ord-nung war auch hier sein Losungswort.

So war im Schulhaus gewiß keines, das nicht aufseine Weise den Mann mit dem warmen Herzen liebte undverehrte; denn jedes wußte: er liebt und versteht mich,und dies Gefühl fand seinen Wiederhall bei den Eltern,ver Kinder und gewann ihm viele Herzen."

b) ocrr Zchuppli im Kindergarten.

Man muß es miterlebt haben, um es nie wiedervergessen zu können, ivie unser lieber Herr Direktor mitden Kleinen im Kindergarten umging. Es war ein so

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