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Lehrbuch der Volksschulkunde / von Rudolf Hanhart
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führen ins Innere von den Zerstreuungen des irdischenGewühls, vornämlich durch Charakterbildung,durch Stärkung der Willenskraft zum rüstigen und sieg.reichen Kampfe gegen innere und äußere Versuchungen;cS soll dabei stets hingewiesen werden auf den, der unsvon Gott gemacht ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit,zur Heiligung und zur Erlösung. ES ist ein bcdauer-licher Mangel an Achtung und Liebe für diejenigen,welche durch Christum unsere Brüder und Schwesternsind, wenn man die heilige Verbindung verkennt, inwelcher die Schule mit der Kirche steht, als der reli-giösen Fortbildungsanstalt, wenn man dieselbe zu einer.AbrichtungSwerkstäile für mechanische Leser, Beter,Schreiber und Rechner herabwürdigt und jeden Funkendes höher» Lebens methodisch zum Erlöschen bringt. Un-serer Zeit scheint es aufbehalten, durch klare Darstellungdes richtige» Verhältnisses die Schule zur Vorhalle deshehren Tempels zu weihen, der alle zur VerehrungGottes im Geiste und in der Wahrheit Berufene auf-nimmt. Solchen erhabenen Zweck zu fördern, werdendie Schullchrcr, deren Lebensaufgabe das Streben nachdem, hieniedcn zwar nie erreichbaren, Schulmeister,thu», ist, ihr Geschäft betrachten alö eine theure An-gelegenheit, ihre künftige Verantwortung aber als diefreudigste, wenn sie Gehülfen im Dienste deö Herrn, dieschwerste, wenn sie Knechte der Menschen geblieben sind.Durch eigene gute Vorbildung und Fortbildung zumStudium des Menschen geführt und befähigt zum Schließenauf ihr inneres Leben aus den Erscheinungen des äußern,macht der Lehrer seine Schule für sich selbst und fürseine Kinder zur D c nkschule, nicht zur bloßcn Kcnnt-nißschule, und sichert sich und ihnen die lieblichenFrüchte eines auf Beobachtung der menschlichen Ent-wicklungSweise gegründeten Unterrichts.