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Lehrbuch der Volksschulkunde / von Rudolf Hanhart
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Seite
18
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FKcdächtnißpcriode/ dieVerstandeöperiode; d.h.auf der erste» Periode herrscht diePha »tasie vor/ aufder zweiten die Gedächtnißkraft, auf der dritten derVerstand/ obgleich in allen Perioden keines dieserVermögen schlummert. Die erste Periode fällt in dasAlter von 59 Jahren; die zweite von 9-15; die drittevon 1518 Jahren.

Lassen sich diese Perioden nicht auch noch anders' einthei-len und benennen? Kann man eine Periode der Sinnlich-keit annehmen? Was ist von einer Methode zu halte»/ dienur die An sch a » n n g bcnnhen / oder meist das G c dst ch tnisibeschäftigen / oder blos an den Verstand sich wenden will?Was versteht man unter der harmonischen Bildung?

§. Diesen Bildungsstufen muß der Unterricht/dem Umfang und der MittheilnngSform nach/muß die Schulzncht/ muffen die Lehrmittel ange-paßt werden.

Worin fehlten die Lehrer der alten Zeit/ und worin dieder neuern und neueste» in Hinsicht auf Bcschrstiikuug undAusdehnung des Unterrichts? Welche MitthcilungSformcnsind die herrschenden in den Grundschulen? Wie sind dieKinder moralisch zu leite» in Beziehung auf ihre BilduugS-periodcn? Welche Lehrmittel bcthsttigcu vorzüglich die A li-sch au u ng/ welche das Gcdstchtnisi/ welche den Verstand?

Lomenlu-, Basedow, Pestalozzi, Christian Wolf, Euter. VolkSschnl-lehrer von Harnisch. Itt. 2. S- 82.

Erste Bildungsstufe.

5. In die erste Bildungüperiode fallen die so-genannten Vorübungen. Sie können und sollen schonim Elternhause beginnen. ES sind körperliche undgeistige: auf beide sollte die Schule sich einlasse«/ so-bald die Kinder eintreten.

Mio soll in vieler Hinsicht die Schule mit dem Eltern-hause in Verbindung treten? Sind Klci»ki derschulenfür Kinder von 2.; Jahren zwcckmstfiig? In wiefern dür-fen wir die Mütter für die Bildung des Kindes in Anspruch